Freitag, 30. September 2011

Bisherige Bauzinsen Entwicklung 2011

Bereits zu Beginn des Jahres 2011 lautete die Zinsprgnose vieler Finanzexperten, dass die Entwicklung der Bauzinsen in Richtung Anstieg weisen würden. Schließlich war die Niedrigzinsphase aus dem Sommer 2010 beendet und eine erwartete Anhebung des Leitzinssatzes der Europäischen Zentralbank ließ eine Verschlechterung der Bauzinskonditionen erahnen. Im 1. Quartal 2011 mussten Darlehensnhemer für Baugeld mit einer fünfjährigen Zinsbindung im Schnitt 3,2 Prozent zahlen, während ein vergleichbares Baudarlehen im Sommer 2010 bereits für 2,35 Prozentpunkte zu haben war.

Die Schuldenkrise in Griechenland und das Vorhaben, mit Krediten und Bürgschaften den stark verschuldeten Griechen unter die Arme zu greifen wie auch eingebrochene Aktienmärkte, verunsicherten Kapitalanleger zusehends. Die Anlagegeschäfte wurden im 2. Quartal stark verlagert und führten auch bei Banken zu einer verminderten Risikobereitschaft. Obwohl die EZB im 2. Quartal den zweiten Zinsschritt im laufenden Jahr beschloss und den Leitzins auf 1,50 Prozent erhöhte, konnte Deutschland seine Position innerhalb des europäischen Bankensystems als Garant weiter ausbauen.  Nicht nur der Erwerb sicherer Staatsanleihen steht seit Monaten im Mittelpunkt von Investoren, sondern auch der Kauf von Immobilien.

Entgegen den Befürchtungen vieler Fachleute wurden auch im 3, Quartal günstige Konditionen geboten, die sich aller Voraussicht nach auch im 4. Quartal 2011 halten werden. Künftige Immobilienbesitzer profitieren somit nachhaltig von der aktuellen Krisensituationen innerhalb der EU. Wer sich jetzt für die eigenen vier Wände entscheidet, sollte mit Bedacht vorgehen und eingehende Vergleiche zwischen den Anbietern vornehmen. Die Konditionen werden sich bis zum Jahresende halten, wobei Experten jedoch vor einem Preisanstieg bei Bestandsimmobilien warnen. Diese erfreuen sich insbesondere in Großstadtnähe wachsender Beliebtheit, was nachhaltig zu höheren Immobilienpreisen führen wird.

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